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Niedrigzins und Lebensversicherungen

In den letzten Monaten war in der Presse immer wieder von Hinweisen auf die Auswirkungen des lang anhaltenden niedrigen Zinsniveaus in Bezug auf Lebensversicherungen zu lesen.

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Schlagzeilen wie:

„Sorge um deutsche Lebensversicherungen", „27.000 Euro weniger als vor 10 Jahren", „IWF (Internationaler Währungsfonds) zeigt sich besorgt um deutsche Lebensversicherungen", „Neunjährige Bundesanleihe mit negativer Rendite"

WAS WIRD MIT MEINEM GELD?“ fragt sich jeder, der eine oder mehrere konventionelle Lebens- oder Rentenversicherungen besitzt (nicht gemeint sind fondsgebundene Versicherungen), die den langfristigen Vermögensaufbaus zum Ziel haben. „Es ist zumindest sicher angelegt“ ist dazu die Antwort der Spezialisten.

Dazu ist es sinnvoll, sich den Sachverhalt genauer anzusehen: Der Anteil des Gesamtbeitrages, der zur Kapitalbildung verwendet wird (Zahlbetrag abzüglich Kosten für Risiken und Verwaltung) wird vom Versicherer durchschnittlich zu 90% in festverzinsliche Wertpapiere investiert (den Versicherern ist die Auswahl der Kapitalanlagen aus Gründen der Anlagesicherheit weitgehend vorgeschrieben). Da viele der Zinspapiere Langläufer sind und schon vor Jahren gekauft wurden, liegen die Zinssätze auch noch weit über dem heutigen Zinsniveau und erreichen aktuell noch eine durchschnittliche Verzinsung von ca. 3,5%. Soweit ist alles im grünen Bereich, da man heute keine Anlage findet, die mit vergleichbar hoher Sicherheit einen ähnlichen Ertrag bietet.

Wo liegen denn dann die Probleme und welche Verträge sind davon betroffen?

Aus der Sicht des bvm Prokuristen Andreas Adamek sind im Wesentlichen zwei Kategorien von Verträgen betroffen:
Zum einen sind es die klassische Lebens- und Rentenversicherungen (nicht fondsgebundene Versicherungen), die in jüngster Vergangenheit abgeschlossen wurden. In den Fällen ist es durchaus möglich, dass die Kosten höher sind als die Erträge, die dem Vertrag zugewiesen werden können.

Zum anderen wirkt sich das niedrige Zinsniveau stark auf die Entwicklung der Verträge aus, deren Restlaufzeit noch mindestens 5-10 Jahre betragen. Die Zinsen von Bundeanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren (zur Zeit ca. 0,6%) müssten sich in den nächsten Jahren vervielfachen um die Erträge der Versicherer langfristig wieder steigen zu lassen. Dies ist jedoch nicht abzusehen.

Welche Möglichkeiten gibt es nun für Anleger, deren Vertrag entweder jüngst abgeschlossen wurde oder noch min 5-10 Jahre läuft? Nicht gemeint sind wiederum kapitalbildende Versicherungen, bei denen zur Kapitalbildung eine Fondslösung gewählt wurde.

Entscheiden Sie zuerst nach Ihrem Sicherheitsbedürfnis:

Iist Ihnen die Sicherheit des Vertrages so wichtig, dass Sie unter Umständen am Ende nur „Ihr Geld wechseln“ und nichts verdienen?
Falls Sie diese Frage mit ja beantworten, entscheiden Sie bitte noch, ob dieses Sicherheitsbedürfnis
für die bisher eingezahlten Beiträge und Werte oder auch für Ihre zukünftigen Beiträge gelten soll.

Kommen Sie zum Entschluss, dass Sie bereit sind,
a. auch mit Ihren zukünftigen Beiträge für die bestehenden Verträge oder
b. grundsätzlich Ihr Geld mit etwas mehr, jedoch überschaubaren und kalkulierbaren Risiko zugunsten einer höheren Ertragschance anzulegen,
dann suchen Sie das Gespräch mit uns.

Gerne erläutern wir Ihnen die Sachverhalte und Alternativen, damit Sie über Ihre persönliche Strategie in der aktuellen Situation entscheiden können.